"Auf gelben Feldern"

 

CYM 01
Niescier - Nendza
Holzlinienspiel

Angelika Niescier. Alt,- Sopransaxophon
André Nendza. Kontrabass, Blekete

als Gast:
Raimund Engelhardt. Tabla


Das Duo Niescier - Nendza zeigt auf seiner Debut-CD ein breites, stilistisches Spektrum zwischen Jazz, folkloristischen Einflüssen, klassischer Musik und klanglichen Experimenten.

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CD-Kritik im "Jazzpodium"
"Kreative Freiheit ist ohne Risiko nicht konsequent zu verwirklichen. Der Leverkusener Kontrabassist und Komponist André Nendza wagte und gewann. Mit "Crecycle Music" gründete er sein eigenes Label und nutzt die Möglichkeit, Projekte ohne Konzessionen an irgendjemanden außer sich selbst zu verwirklichen. Die beiden ersten CDs von Nendzas Label dokumentieren zwei Facetten seiner vielfältigen Tätigkeit. Nendzas Duo-CD "Holzlinienspiel" mit der Saxophonistin Angelika Niescier ist geprägt von einem gleichberechtigten Miteinander zweier Menschen, deren Respekt voreinander jedes Stück zu einem innigen, kammermusikalischen Dialog werden läßt. Behutsam gestaltet Niescier mit ihrem schlanken Ton die Melodiebögen und läßt ihnen genügend Raum zur Entfaltung ihrer Schönheit. Nendza ist stets an ihrer Seite um sie zu unterstützen, zu fordern und selbst Akzente zu setzen. Er nennt nicht nur eine famose Technik sein eigen, sondern weiß diese auch mit Blick auf die notwendigen Nuancen einzusetzen. Das Duo segelt durch verschiedene Klangkosmen auf sanft dahinfließenden Klangströmen mit Tabla-Unterstützung ("Pyramiden"), verästelten Dialogen ("Der Nebensatz"), boppenden Exkursen ("Ein polnisches Jazzabenteuer") und vielem Mehr. Schemenhaft deuten Nendza und Niescier die Perspektiven ihrer künftigen Arbeit immer einmal an, ohne die letzen Geheimnisse zu offenbaren. Ein Duo mit vielversprechender Zukunft (...)."
(Thorsten Meyer März 2001)


CD-Kritik im "JAZZTHING"
Kammermusikalischer, aber auch avantgardistischer ist "Holzlinienspiel" von Nendza und der Saxophonistin Angelika Niescier: Auf dieser Duo-CD entwefen die beiden ein kreatives und kommunikatives, oftmals auch grotesk klingendes musikalisches Kaleidoskop, in dem sie unterschiedliche Stimmungen und Formen einzufangen wissen. (Martin Laurentius Feb. 2001)

CD-Kritik in Meier - das Stadtmagazin Mannheim
(...) die Scheiben haben es in sich. Auf "Holzlinienspiel" erweisen sich Angelika Niescier und André Nendza als absolut virtuose, fantasievolle und harmonische Duospieler. Beide bevorzugen einen Stil der fesselt, und eine Tonfärbung, die unter die Haut geht. Manchmal sind die Stücke etwas wehmütig, jedoch voll von Melodien und griffigen Themen und so stark hymnisch, dass man sie nicht vergißt. (Matthias Creutzinger Feb. 2001)

CD-Kritik in "INMUSIC"
"Zwei Cds, die die Vielseitigkeit des in Leverkusen lebenden Bassisten André Nendza zeigen. Auf "Holzlinienspiel" befindet er sich im Zusammenspiel mit Angelika Niescier, einer der individuellsten Saxophonspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Die Aufnahme offenbart viele Feinheiten und ist irgendwo im Niemandsland zwischen Jazz, Folklore und Neuer Musik angesiedelt." Vier Sterne (Ute Bahn Feb. 2001)


CD- Kritik in „Stadt Revue Köln“

„(...) Ganz besonders, wenn sich wie hier Können mit feinem Gespür für Athmosphäre paart. Letzteres gilt auch für die Musik des Duos der Saxophonistin Angelika Niescier mit André Nendza. Natürlich swingt es, wenn die beiden improvisieren, doch hält die Cd mehr bereit. Motive polnischer, indischer und imaginärer Folklore -. als Gast Raimund Engelhardt an der Tabla - werden verarbeitet und durch die gute Abstimmung der beiden aufeinander in ein schlüssiges musikalisches Gesamtkonzept verwandelt. Niescier schwelgt gern in lyrischen Linien, doch spannt sie auch energetische Bögen, die nie zu reißen drohen. Nendza dient dabei nicht nur als verlässliches Fundament. Er geht darüber hinaus und arbeitet auch eigene Linien mit ein.Insgesamt scheint die so ineinander verwobene Musik leicht zu schweben, ohne jedoch wirklich abzuheben. Keine „Neue Musik“, aber ein frisches, experimentierfreudiges Projekt. (Volker M. Leprich April 2001)

 

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